Sozialer Wandel

Einer der größten Irrtümer ist die nicht auszurottende Überzeugung, dass soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit nur hergestellt werden können, wenn die „Wirtschaft wächst“.

Viele Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit, Krankheit und dem Alter. Nur noch nutzlos sein Leben fristen, sogar um Unterstützung bitten zu müssen, ist ein unerträglicher Gedanke. Dabei war die Menschheit noch nie so reich, wie in diesen Jahrzehnten. Theoretisch gibt es genug Nahrungsmittel für alle Menschen dieser Welt.

Nachhaltigkeit ist auch ein soziales Ziel: Alle Menschen sollen in ihrer Heimat, in Übereinstimmung mit ihren kulturellen Traditionen leben  und durch ihre Arbeit ihr materielles und kulturelles Auskommen sichern können.

Projekte, die zu dieser Zielsetzung beitragen, sind Teil unserer täglichen Herausforderungen.

In einem ersten Projekt haben wir die Situation eines alten Mannes aufgegriffen, der an Demenz erkrankt ist und in seinem Stadtteil alleine in seiner Wohnung lebt.

Anders als vielleicht vermutet werden könnte, handelt dieses Projekt von einer positiven Situation. Dieser Mann lebt gut, ist in sein soziales Umfeld integriert und zufrieden.

Warum, so fragen wir uns, ist der hier dokumentierte Alltag in einer deutschen Großstadt noch eher die Ausnahme als der Normalzustand?

Das Projekt „Papa Schulz in der Osterstraße“ hat mit dieser ersten Dokumentation gerade erst angefangen.

… weiter: Papa Schulz in der Osterstraße

 

 

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