Klimawandel

Raum- und Umweltplanung als Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels

Das „Klima“ hat in den letzten Jahren eine große öffentliche Aufmerksamkeit genossen. Angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrisen nimmt das Leitthema Klima an Bedeutung ab. Es gibt große Forschungslücken in der Raum- und Umweltplanung, wenn es um Strategien zur Abwendung eines katastrophalen Klimawandels geht.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht die Anpassung bestehender Strukturen an die erwarteten Wetterveränderungen, wie zum Beispiel:

  • Verbesserung des Stadtklimas durch Frischluftschneisen und Kaltluftinseln um einen besseren Schutz vor den erwartenden Hitzeperioden zu gewährleisten
  • Verstärkung der Wasserspeicherkapazität der Landschaft und der städtischen Sielsysteme, um bei Extremregenereignissen Überflutungen zu verringern
  • Umbau von Wäldern und Landwirtschaftskulturen mit Pflanzen mit höherer Hitzetoleranz

Bei der Vermeidung der weiteren Emissionen von Treibhausgasen in die Atmosphäre dominieren Strategien zur

  • besseren Wärmedämmung und Erhöhung der Wirkungsgrade technischer Einrichtungen zur Verringerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe
  • Ersatz fossiler Energieträger durch regenerativ gewonnene Energien (Sonne, Wind, Wasser, Vegetation, Erdwärme)

Den komplexen Ursachen des Klimawandels wird man damit nur zum Teil gerecht. Tatsächlich bedarf es integierter raum- und landschaftsplanerischer Ansätze unter Berücksichtigung des allgemeinen Ressourcenverbrauchs.

Hierüber müssen die fachlichen und planungspolitischen Diskussionen vertieft werden. Im vergangenen Jahr wurde hierzu eine Vorstudie veröffentlicht, deren Ergebnisse hier zur Diskussion vorgestellt werden. 

… -> zur Vorstudie